Wie viele andere Bereiche unseres Lebens wird auch das Parken immer digitaler. Doch was bedeutet digitales Parken für Autofahrer und Parkraumbetreiber? Und wie wird die Entwicklung weitergehen?

Viele Städte und Kommunen haben bereits mit der Digitalisierung ihres Parkraumes begonnen – ob über spezielle Scanfahrzeuge oder an Laternen befestigte oder in den Boden eingelassene Sensoren. Auch bei Contipark kommen bereits zahlreiche digitale Lösungen zum Einsatz. Ob Einzelplatzerfassung oder Pay-by-Plate-Technologie im Parkhaus, die bedarfsweise „Fernsteuerung“ von Parkhaustechnik durch das KundenServiceCenter, die DB BahnPark– und Contipark-App oder dieser Blog – zunehmende digitale Angebote prägen die Mobilität. Und das nicht nur bei Contipark.

Chancen & Risiken

Insbesondere bei der Stellplatzsuche macht die Digitalisierung Autofahrern das Leben leichter. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat errechnet, dass alle deutschen Autofahrer zusammen rund 560 Millionen Stunden jedes Jahr damit verbringen, einen freien Parkplatz zu suchen. Auch wenn hiermit oftmals die Suche nach dem kostenlosen Stellplatz auf der Straße verbunden ist, ist die Vermeidung des für Verkehrsexperten ein Ziel mit höchster Priorität. Wenn Autofahrer, die von A nach B wollen, das auf dem schnellsten Weg erledigen könnten und am Zielort umgehend einen Parkplatz finden würden, könnten jährlich mehr als 200 Millionen Liter Benzin und Diesel eingespart sowie der Ausstoß einer halbe Million Tonnen CO2 vermieden werden – so die Berechnungen des Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos.

Ein Schlüssel zur Lösung ist die Digitalisierung der Infrastruktur des Parkens. Zahlreiche technische Lösungsansätze dafür gibt es bereits, weitere werden gegenwärtig entwickelt. Dennoch ist die Technologisierung einer bislang eher analogen Branche für Parkraumbetreiber eine Herausforderung. Start-ups und andere neue Player mit neuen Geschäftsideen drängen auf den Markt, neue Produktwelten, Informations- und Vertriebsplattformen fürs Parken entstehen. Verschiedene technologische Ansätze konkurrieren miteinander, Entscheidungen für die eine oder die andere technische Lösung müssen sorgsam abgewogen werden.

Mehr Komfort durch digitales Parken

Mein ContiparkTrotz all dieser Herausforderungen hat digitales Parken große Vorteile für alle Beteiligten: Autofahrer profitieren bereits vor der Fahrt, da sie einen geeigneten Stellplatz an ihrem Zielort bequem online finden und gegebenenfalls auch reservieren können. Digitale Medien wie QR-Codes oder auch die Technologie der Kennzeichenerfassung vereinfachen den Parkvorgang. Ob hilfreiche Apps, bargeldlose Bezahlmöglichkeiten oder Online-Kundenportale wie www.mein-contipark.de und www.mein-contipark.at – die digitale Revolution des Parkens ist in vollem Gange.

P Card Schriftzug

Contipark selbst hat übrigens bereits sehr früh auf die Digitalisierung gesetzt. Schon 2007 hat das Unternehmen mit der P Card das erste digitale Parkprodukt der Branche auf den Markt gebracht. Die Kundenkarte ermöglicht ihren Besitzern eine ticketlose Ein- und Ausfahrt in beziehungsweise aus den teilnehmenden Parkeinrichtungen sowie eine bargeldlose Bezahlung, die den Weg zum Kassenautomaten überflüssig macht. Über 400.000 registrierte Kunden nutzen diesen Service allein in Deutschland.

Mobilität von morgen

Auch in Zukunft werden digitale Lösungen unsere moderne Mobilität und damit auch das Parken prägen. Erste, einst futuristisch anmutende Technologien wie das autonome Parken stehen kurz vor der Serienreife. Parkhäuser, Tiefgaragen und Parkplätze werden immer „smarter“ und dabei auch Nutzungsmöglichkeiten abseits des Abstellens von Autos bieten. Vernetzte Autos kommunizieren zunehmend selbstständig mit ihrer Umgebung. Per App buchbare Mobilitätsdienste ergänzen bisherige Verkehrsformen oder werden sie stellenweise sogar ersetzen. Fest steht: Moderner und bedürfnisgerechter Parkraum wird auch für die Mobilität von morgen gebraucht werden.

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Susann

Veröffentlicht am: 13. Juni 2022Kategorien: Parkwelten0 KommentareAnsichten: 3762

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